Rosmarin

INCI: ROSMARINUS OFFICINALIS LEAF EXTRACT / SALVIA ROSMARINUS LEAF EXTRACT

 

Rosmarin-Extrakt wird aus den Blättern von Rosmarin (Rosmarinus officinalis / Salvia rosmarinus) gewonnen, einem typisch mediterranen Kraut mit Ursprung im Mittelmeerraum, welches als sehr alte Gewürz- und Heilpflanze gilt. Seit 2020 zählt Rosmarin zu den Salbeiarten (Salvia), einer Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), weshalb die ältere Bezeichnung Rosmarinus officinalis durch Salvia rosmarinus ersetzt wurde. Rosmarin ist somit u. a. mit Lavendel, Salbei und Thymian verwandt. In der Blütezeit bildet der immergrüne, nadelig strukturierte Rosmarinstrauch blaue, lila, rosa oder weiße Blüten aus. Angebaut wird Rosmarin vor allem in Frankreich, Spanien, Nordafrika und den USA.

 

Wirkung

Neben dem ätherischen Rosmarinöl enthalten die Blätter des Rosmarinstrauchs auch Kaffeesäurederivate, Flavonoide und Triterpene. Das Extrakt aus den Blättern wird zur äußerlichen Anwendung in Hautpflegeprodukten sowie zu innerlichen Anwendung z. B. in Dragees, Tabletten oder unserem Mundspray verwendet. Innerlich angewendet hat das Extrakt vor allem verdauungsanregende Wirkungen. In der Aromatherapie wird es zur Beruhigung und gegen Stress und Nervenanspannungen eingesetzt.

 

Studien

Benincá, J. P., Dalmarco, J. B., Pizzolatti, M. G. & Fröde, T. S. (2011). Analysis of the anti-inflammatory properties of Rosmarinus officinalis L. in mice. Food Chemistry, 124(2), 468–475.

Borges, R. S., Ortiz, B. L. S., Pereira, A. C. M., Keita, H. & Carvalho, J. C. T. (2019). Rosmarinus officinalis essential oil: A review of its phytochemistry, anti-inflammatory activity, and mechanisms of action involved. Journal of Ethnopharmacology, 229, 29–45.

Nazem, F., Farhangi, N. & Neshat-Gharamaleki, M. (2015). Beneficial Effects of Endurance Exercise with Rosmarinus officinalis Labiatae Leaves Extract on Blood Antioxidant Enzyme Activities and Lipid Peroxidation in Streptozotocin-Induced Diabetic Rats. Canadian Journal of Diabetes, 39(3), 229–234.

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